Cui bono?

Cui bono?

oder

Die Juden sind an Allem schuld

In einem künstlerisch wertlosen Film, der in den USA gedreht worden ist, wird der Prophet Mohammed als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt. Muslime, welche den Worten und Taten des Propheten Mohammed folgen, die Mohammed als Religionsbegründer verehren, sind verständlicherweise und nachvollziehbar beleidigt. Bei einer Beleidigung kommt es nicht auf den Wahrheitswert an, sondern lediglich auf die Gefühle, die in dem Beleidigten geweckt werden.

Wenn Juden oder Christen in ihren religiösen Gefühlen beleidigt werden, so schauen sie weg. Die Anhänger der alten Religionen sind abgeklärt. Sie wissen, dass Rache und Gewalt mehr ihnen als den Beleidigern schaden. Sie hoffen, dass ohne Gegenwehr Aggressionen und Angriffe gegen sie verschwinden. Die Geschichte der Menschheit beweist, dass sie Unrecht haben.

Die nicht-vergreiste islamische Welt reagiert auf Beleidigungen. Muslime (Islamisten?) töten Amerikaner, brennen deren Botschaften ab, bringen Muslime um. Der gebildete und abgeklärte Europäer stellt sich die Frage, wem das alles nützt.

Zu den Gebildeten zählt sich Jakob Augstein vom SPIEGEL-online S.P.O.N.:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-film-wem-nuetzt-die-welle-der-wut-in-der-islamischen-welt-a-856233.html

Er beantwortet die Frage „Wem nützt die Gewalt?“ mit:

den US-Republikanern und der israelischen Regierung.

Also konservativen Amerikanern, die nicht Obama ihre Stimme geben wollen, und allen Juden, weltweit.

Andererseits könnte „Wem nützt die Gewalt?“ auch beantwortet werden mit: Dem SPIEGEL und Jakob Augstein.
So hätte Jakob Augstein nicht nur den künstlerisch wertlosen Film “Innocence of Muslims” gedreht, sondern auch für seine Verbreitung in islamischen Ländern gesorgt.

Warum?
Um Verkaufszahlen und Ruhm zu steigern!

Gegenargument: Durch die religiöse Gewalt sind vor allem arabische Muslime umgekommen.
Antwort: Diese unbedeutenden Opfer sind dem SPIEGEL und Augstein wert! Araber sind Semiten.

Gegenargument: Könnte es zutreffen, dass Amerikaner und Juden Augstein bezahlt haben …

In einem weiteren S.P.O.N.-Artikel erfahren wir, dass SPD- und Grünen-Politiker mit Ausnahme einiger Muslime gegen ein Verbot des Mohammed-Films sind.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-und-gruene-gegen-verbot-von-mohammed-film-a-856146.html#spCommentsBoxPager

Ein Widerspruch, wenn SPIEGEL-nahe SPD- und Grünen-Politiker gegen das Verbot sind?

Es sei, SPD und Grüne profitieren mit Augstein!

Warum sind die Regierungsparteien für ein Verbot? Sind sie Obama hörig?

Rechtsextreme sind gegen ein Verbot. Linke und Piraten wissen noch nicht, wie sie sich entscheiden sollen. Sie warten auf Eingebung und finanzielle Zuwendungen – von welcher Seite auch immer.

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2 Antworten zu Cui bono?

  1. Dr.Wolfgang (Zeev) Ermes schreibt:

    Was soll eigentlich das hysterische Geschrei über mögliche Ehrverletzung eines prämittelalterlichen Räuberhauptmanns. Wer macht diesen Leuten einmal klar, daß in einer
    Demokratie gewisse Regeln gelten, die nicht außer Kraft gesetzt werden können. Gleichwohl:
    Der Videoclip eines durchgeknallten Kopten war so überflüssig wie ein Apendix.

    Zeev E.

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