Judith Butler und Adorno

Am 11. September 2012 erhält die US-amerikanische Philosophin den Theodor-W.-Adorno-Preis in der Frankfurter Paulskirche. Adorno wurde nämlich am 11. September 1903 in Frankfurt geboren, was ihn nicht daran hinderte, in der Schweiz zu sterben. Zusätzlich erhält die jüdische Philosophin von der bankrotten Stadt 50.000 Euro.

Adornos Philosophie wird nachgesagt, dass sie bis heute einen großen Einfluss auf das Leben in Deutschland habe. Kennen Sie jemanden, der all seine Werke gelesen hat? Zumindest ein Buch? Jemanden, der in kurzen verständlichen Sätzen erklären kann, was er geschrieben hat? Die Studenten, die seinerzeit seine Seminare besuchten, sind eher durch Straßenkämpfe, als durch Philosophie bekannt geworden. Dass über Adorno einiges geredet wird, ist kein Beweis dafür, dass er verstanden wird, schon gar nicht, dass er anerkannt ist.

Adorno war auch Komponist. An dieser Stelle ist Stille angesagt. Er war auch Musiktheoretiker, der die Kopfschmerzen verursachende 12-Ton-Musik liebte. Mozart und die Beatles kannten ihn nicht, weshalb ihre Musik die Äonen überdauern wird.

Judith Butler lebt noch und ist somit bekannter, auch wenn kaum jemand eines ihrer Bücher gekauft, weniger gelesen, geschweige denn verstanden hat. Sie beschäftigt sich mit Feminismus, wobei nicht klar wird, ob sie dafür oder dagegen ist. Deshalb ist sie unter Halbgebildeten beliebt. Niemals wird ein Anhänger Judith Butlers über Judith Butler befragt werden.

Der nicht-halachisch geborene Jude Adorno wurde katholisch getauft, wechselte später (aus Überzeugung?) zum Protestantismus über. Als Jude wurde er von den Nazis verfolgt. Böse Zungen behaupten, dass er als Kosmopolit den Juden einen Nationalstaat missgönnte, was nicht zutrifft.

Die geborenen Jüdin Butler tritt für die Vernichtung des Jüdischen Staates ein. Die Lage der palästinensischen Araber ist ihr genauso gleichgültig wie jedem anderen Antisemiten. Sie hat wie Adorno keinen Einfluss auf Wissenschaft, Moral und Politik, sondern springt auf den rollenden Zug auf. Sie sieht in Israel einen Apartheid-Staat und schlägt wie in Südafrika Boykotte vor. Während die Wirtschaftsboykotte gegen Südafrika, an dem Judith Butler nicht den geringsten Einfluss hatte, das Minoritätenregime zum Einsturz brachte, Südafrika als Staat weiterhin existierte, sollen durch einen Wirtschaftsboykott Israels sowohl der Staat, als auch die Juden dort vernichtet werden. Sollte die Hass-Ideologie der Jüdin Butler Erfolge zeitigen, so werden sich die Juden Israels rechtzeitig wehren, indem sie konsequenterweise Araber westlich des Jordans vertreiben werden. Deshalb ist die Empfängerin des Adorno-Preises im Gegensatz zum Namenstifter des Adorno-Preises eine Rassistin, die den Palästinensern willentlich und wissentlich schadet.

Lautstarke Teile der Juden Deutschlands wehren sich dagegen, dass Butler den Preis erhält. Sie wollen Israel nicht bedroht sehen, auch wenn sie nicht im Mindesten daran denken, dort zu wohnen. Israel ist für Juden in Deutschland ein Anker, an dem sie sich zum Atmen hochziehen, wenn sie sich schämen, in Deutschland nach der Schoa zu leben.

Warum verleihen Biodeutsche einer rassistischen und antisemitischen Jüdin einen nach einem als Juden geboren überzeugten Christen benannten Preis, der weder Antisemit, noch Rassist war?

Weil für die für die Preisverleihung Verantwortlichen beide, Butler und Adorno, Juden sind, für deren Ansichten, da Juden, die meisten Mächtigen in Deutschland Begeisterung und Interesse heucheln, das regierte Volk in seiner Mehrheit hingegen hierfür nur Verachtung kennt, insbesondere wenn es aus muslimischen Ländern immigriert ist.

Könnten Butler und Adorno nicht als Juden vermarktet werden, so hätte die Butler-Jüdin niemals den Juden-Preis erhalten und die Juden Deutschlands wären stumm geblieben.

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3 Antworten zu Judith Butler und Adorno

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream – heplev

  2. Gudrun Eussner schreibt:

    Es ist die Vereinigung identitätsfreier Menschen, die ihre Unzulänglichkeit mit ideologischen Überbauten zu kaschieren suchen. Da gibt’s dann Gender, das nicht mehr verschieden ist voneinander, und es gibt multiple Identitäten, die man gar selbst bestimmt. Wohin das führt, hat u.a. Joseph Roth gezeigt. Diese Menschen können Israel nur feindselig gegenübertreten, ist doch Israel der identitätsdichteste Staat der Welt. Israel beweist ihnen täglich den Unsinn ihrer Ideologie. Dafür gibt’s nur Haß, was denn sonst?

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