Bebelplatz – 9. September 2012

http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Public%20Affairs_Diskriminierend.php?id=141353

Am 9. September 2012, 11 Uhr wird auf dem Bebelplatz in Berlin für Religionsfreiheit, gegen Kriminalisierung und Bevormundung demonstriert. Aufgerufen haben viele jüdische, wenige muslimische und noch weniger christliche Organisationen.

Nach der positiven Entscheidung des Ethikrates gilt die religiöse Beschneidung als genehmigt. Die feindliche Haltung der Mehrheit der Bevölkerung zur religiösen Beschneidung wird durch die Demonstration nicht beeinflusst werden. Trotzdem sollte die Demo stattfinden:

Unter den Muslimen heben sich zwei Aufrufer hervor:

IKEZ – Islamisches Kultur und Erziehungszentrum e.V., die in Deutschland die HAMAS vertritt

und

der Rat muslimischer Studierender und Akademiker (RAMSA) des MILLI GÖRUS.

HAMAS und MILLI GÖRUS werden vom Verfassungsschutz observiert.

Juden demonstrieren gemeinsam mit Islamisten und Judenhassern für Religionsfreiheit, konkret für das Recht auf religiöse Beschneidung. Gut so!

Von allen politischen und religiösen Seiten wird Israel ununterbrochen aufgefordert, endlich mit seinen Todfeinden zu verhandeln. „Frieden kann man nicht mit Freunden schließen“ ist ein beliebter altkluger Satz. Nun besteht die Möglichkeit, zumindest mit seinen Todfeinden gemeinsam zu demonstrieren, was erwartungsgemäß Antisemiten (sonst wären sie ja nicht Antisemiten) nicht abhält, genau deshalb Juden zu kritisieren.

Endlich haben Juden und Muslime einen wichtigen gemeinsamen Punkt gefunden.

Zum ersten Mal in der Geschichte der BRD haben Juden und Muslime einen gemeinsamen Feind. Gemeinsame Feinde verbinden.

Auf diesem ungewöhnlichen Weg sind erste vorsichtige Schritte zu einer Annäherung möglich, mit dem Ziel, dass HAMAS den jüdischen Staat Israel anerkennt. Dieses Ziel ist für Juden und Israel wichtiger als die Observierung durch den deutschen Verfassungsschutz.

An diese neue Konstellation können sich viele deutsche Juden nicht gewöhnen. Sie werden das Friedenspflänzchen zerstören, bevor es zeigen kann, ob es wächst. Auf Hinweisen von Israel und Juden kritischen Organisationen hin wollen die Verantwortlichen der Beschneidungsdemonstration im vorauseilenden Gehorsam und ritualisierten jüdischen Verhalten die beiden muslimischen Organisationen aus der Unterstützungsliste streichen.

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Eine Antwort zu Bebelplatz – 9. September 2012

  1. Wolfgang Ermes schreibt:

    wir sind keine nuetzlichen Idioten Krimineller wie Hamas oder MilGoer.,daher keine gemeinsame
    Aktionen,diese sind unsere Feinde,egal ob wir einen gemeinsamen Gegner haben.
    zeev ermes

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