Von Gott über die Religion zur Demokratie

„Es erzürnt mich, dass hier gewalttätige Jugendliche ihrem Hass freien Lauf lassen konnten“, sagte Bundespräsident Joachim Gauck am 26.08.2012 bei der Gedenkveranstaltung zum 20. Jahrestag der Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. „Mich erzürnt aber auch die klammheimliche Freude vieler Anwohner.“

Wahrlich, man muss schon der erste Mann im Staate sein, um solch mutige Worte anzusprechen, ohne dafür verhöhnt zu werden. Der Präsident ist erbost, dass Hass offen artikuliert wird und im Verborgenen Anhänger findet.

Wieso klammheimlich? Die Mehrheit der Bürger bekennen sich furchtlos offen zum Hass! Hass auf Minoritäten ist en vogue, vollkommen ungefährlich, solange man nur redet und schreibt. Hasserfüllte Leserbriefe überschwemmen angesehene Tageszeitungen. Wer Augen hat, der lese!

Stimmt nicht? Rostock-Lichtenhagen ist lange passé? Asylanten sind zwischenzeitlich beliebt. Wenn europäische Soldaten, darunter auch deutsche, Flüchtlinge nicht auf dem Meeres-Weg nach Europa erschießen, sie Griechenland und Italien überleben, dann sind sie doch willkommen? Rostock-Lichtenhagen hat sich in der Asylanten-Szene herumgesprochen und gewirkt! Den Ossis und der unfähigen Polizei sei Dank! Wenn das Volk damals das Asylantenheim nicht angezündet hätten, die Polizei nicht weggeschaut hätte, dann wären wir von islamistischen Hartz-IV-Immigranten überschwemmt, wie die Norweger. Die Folgen sind bekannt, wenn auch Anders Behring Breivik ein Unmensch ist, den wir tief im Herzen und insgeheim …

Doch wer denkt bei offenem tolerierten Hass an Asylanten? Sogar Asylanten fallen in diesem Zusammenhang nur Juden ein. Nach dem Köllschen Beschneidungsverbot ist die öffentliche Hass-Meinung eindeutig. Wenn Juden ihrer blutigen Tradition nachhängen wollen, sollen sie es in Palästina tun, oder in Polen. Jüdische Kinder haben ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit! Wer am 8. Tag nach der Geburt beschnitten wird – sagen deutsche Fachärzte – ist psychisch alteriert, sieht Gespenster und Teufel, erfindet bösartige Religionen, begeht einen grausamen Selbstmord, ruft zum Genozid auf. Verständlich, dass Katholiken dem widersprechen.

Nach kurzer Überlegung fragt man sich, warum es die Aufgabe des Biodeutschen sein soll, Juden daran zu hindern, ihre Kinder zu quälen. Im Gegensatz zu früher bringen Juden keine Christenkinder um, um aus ihrem Blut Matzen zu backen. Eher befördern die leiblichen Eltern ihre ungetauften Christenkinder auf dem Müll oder in die Kühltruhe, wenn sie zur unrechten Zeit kommen. Warum muss der deutsche Staat dafür gerade stehen, dass Judeneltern Judenkindern nichts Böses antun? Weil die BRD ein Demokratie ist und die demokratischen Regeln für all seine Bewohner gelten?

Im vorletzten Jahrhundert hieß es: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“ Deshalb wurden in Süd-West-Afrika die Hereros eliminiert, wovon sie sich bis heute nicht erholt haben. Auf diesem Spruch hin schauten wenig später die deutschen Machthaber wohlwollend dem Genozid an die Armenier durch die Türken zu. Ganz zu schweigen von jüdischen Babies, denen auf Grund der fehlenden Vorhaut das Gehirn mit Hilfe von SS-Stiefeln aus der Kopf gequetscht wurde.

Der heutige Deutsche ist der Demokratie ohne Waffen verpflichtet. Damit jüdischen Knaben das o.g. Schicksal erspart bleibt, darf er nicht beschnitten, nicht gekennzeichnet werden. Eher sollen die Juden aussterben!

Juden hängen an das Versprechen ihres Gottes, dass sie als Volk nicht untergehen werden. Damit steht fest, dass der Jüdische Gott kein Demokrat ist, den Willen der Mehrheit der Deutschen nicht respektiert, denn ER fordert die Beschneidung.

Wer wird die Auseinandersetzung verlieren?

God knows!

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2 Antworten zu Von Gott über die Religion zur Demokratie

  1. uwe schreibt:

    Apropos Hereros. Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass die Tracht der Hererofrauen, die Erfindung einer deutschen Pfarrersfrau ist. „Deutsche Kultur im Busch“ war die Unterschrift des Bildes. Die Verbreitung des Christentums erfolgte zusammen mit der Verbreitung von Unterhosen.

  2. Sugel schreibt:

    Wahrlich, man muss schon der erste Mann im Staate sein, um solch mutige Worte anzusprechen, ohne dafür verhöhnt zu werden. Der Präsident ist erbost, dass Hass offen artikuliert wird und im Verborgenen Anhänger findet.

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