Wertlose Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

Der Text der Konvention wurde maßgeblich von Raphael Lemkin formuliert, der den Begriff des Genozids 1944 unter dem Eindruck der Vernichtung der Armenier 1894 bis 1896 und 1915 im Osmanischen Reich sowie der Vernichtung der Juden 1939-1945 geprägt hatte.

Völkermord wurde in dieser Konvention zum ersten Mal rechtlich als Straftatbestand definiert.

Als wegen Völkermord zu Bestrafender gilt,

„wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, vorsätzlich

Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen.

Das Landgericht Köln hat die Beschneidung von Kindern aus religiösen Gründen als Köperverletzung unter Strafe gestellt. Die Beschneidung symbolisiert im Judentum die Aufnahme des Jungen in die jüdische Gemeinschaft als Volk und als Religion.

Das Landgericht Köln hat folglich die Aufnahme des männlichen Neugeborenen in die jüdische Gemeinschaft Deutschlands unter Strafe gestellt. Geburten innerhalb der Gruppe werden zwar durch das Gerichtsurteil nicht verhindert, jedoch erschwert.

Als wegen Völkermord zu Bestrafender gilt, wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zerstören, vorsätzlich Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen.

 

Das Gericht wird sich verteidigen, dass es nicht die Absicht hatte, die jüdische Gemeinschaft zu zerstören, sondern die Zerstörung der jüdischen Gemeinschaft nicht bedacht, billigend in Kauf genommen hat. Somit brauchen Richter keine Strafe zu befürchten. Außerdem ist sogar die reale Absicht, die jüdische Gemeinschaft zu zerstören, heute kein Grund mehr zur Strafe, so es jemals Grund war. Der Aufforderer zum Genozid an Juden wird von einem ehrbaren, mit Lorbeeren bekränzten deutschen Dichter als Maulheld verniedlicht, deutsche christliche Pazifisten fordern Normalisierung zu Genozidverkündern.

http://www.paxchristi.de/fix/files/doc/PCI%20an%20Ashton%20wegen%20Iran.pdf

Das Landgericht Köln hat die Zeichen der Zeit richtig erkannt, fehlerhaft umgesetzt. Juden in Deutschland ertragen Benachteiligungen, hoffend, dass sie ohne Aufheben vorüber ziehen. Doch nicht nur wenige zeugungsfähige Juden, sondern Millionen Muslime in Deutschland, die nicht für ihre Bescheidenheit und Zurückhaltung bekannt sind, fühlen sich ebenfalls als Gruppe bedroht. Es ist glücklicherweise nicht davon auszugehen, dass Muslime auf ihre religiösen Rechte verzichten werden, nur damit auch Juden leiden.

Beschnittene Kinder Abrahams, vereinigt Euch!

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6 Antworten zu Wertlose Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

  1. Aristobulus schreibt:

    Ein jüdischer Junge wird nicht durch die Briss ins Judentum aufgenommen, er gilt als Jude, weil die Mutter jüdisch ist.
    Auch ein moslemischer Junge ist ein Moslem, indem der Vater Moslem ist.

    Allerdings an Deiner Beschuldigung, dass ein Verbot der Briss eine Erschwerung von weiteren Geburten bedeutet, ist was dran. Welche Jüdin zuckt nicht zusammen und überlegt sich’s womöglich dann doch anders, wenn der Bocher, den sie kriegen sollte/wollte, keinen richtigen Schmock hat?

    • Exjüdin. schreibt:

      besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Und wenn man seinen Glauben nur auf ein abgeschnittenes Häutchen reduziert dann gute Nacht, Merhaba und Shalom.

    • anti3anti schreibt:

      Ein jüdischer Junge wird nicht durch die Briss in die Jüdische Gemeinschaft aufgenommen. Kein Aufruf zur Thora ohne Bar-Mizwa, keine Bar-Mizwa ohne Brith-Mila.

  2. Medibibi schreibt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. In dem Urteil wird die moslemische Beschneidung an Minderjährigen unter Strafe gestellt. Es steht nirgendwo im Koran etwas von Beschneidungen. Das ist eine Tradition. Abhängig von der Familientradition wird die Beschneidung bis zum 12. Lebensjahr des Jungen durchgeführt.

    Im Judentum ist die Beschneidung gesetzliche Plicht. Ich würde mal abwarten, bis der erste Mohel wegen Körperverletzung angezeigt wird. Das will ich erleben, wenn ein Deutsches Gericht die Thora auf verfassungswidrige Textstellen untersucht…

    • anti3anti schreibt:

      „Ich würde mal abwarten…“

      Das wäre eine Möglichkeit. Doch wollen wir die christlich-jüdische Basis des Abendlandes statt vom geschassten Bundespräsidenten von einem Provinzgerichtshof definieren lassen? Der Bundespräsident war immerhin gewählt, der Richter sitzt nur seinen Hosenboden ab, um sein Recht zu verkünden.
      Ich traue gewissen Richtern zu, die Thora auf verfassungswidrige Textstellen zu untersuchen und solche zu finden. Beim Koran beginnen sie gerade. Dann folgt das NT. Und wenn alles in Frage gestellt wird, sucht man den Schuldigen.
      Danke. Nein.

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