Aus der Dürener Zeitung vom Vortag

Es gibt nichts Interessanteres als eine paar Tage alte Tageszeitung, insbesondere wenn es die Dürener Zeitung ist. Die die Zeit überdauernden Artikel, von denen nicht viele vorhanden sind, gewähren tiefe Einblicke in die Weisheit der Redaktion, die außerhalb der Provinz unbekannt ist.

Alle Artikel sind am Samstag, 9. Juni 2012 erschienen.

Der erste Artikel behandelt die Energiewende, die die Mehrheit der Eifeler Bürger endlich ablehnt, da sie den Einzelnen in den finanziellen Ruin treibt und die Eifel zu einem Industriegebiet degradiert.

Der Titel lautet: NRW soll Vorreiter bei der Energiewende werden

Der Grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer sagt:

Das, was die Bundesregierung nicht auf die Kette kriegt, wollen wir jetzt im größten Bundesland umsetzen.

Er möchte das Pumpspeicherkraftwerk von Trianel am Rursee unterstützen.

Zunächst: Das größte Bundesland ist Bayern. NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland. Ein Politiker, gar einer, der das Weltklima vor den Menschen retten will, muss solche unwichtige Details nicht kennen.

Hintergrundinformationen über die Folgen für Mensch und Eifel finden sich unter

https://paxdiaboli.wordpress.com/2012/05/03/klima-gegen-natur/

Weshalb setzt ein Grüner Politiker, der in der Eifel aufgewachsen ist, auch wenn er derzeit in Düren lebt, alles daran, die Natur der Eifel unwiederrettbar zu zerstören, um den Eifelern zu schaden? Es ist der nicht seltene Drang, die Welt auf Kosten der Heimat, die Menschheit auf Kosten der Sippe zu retten.

Der nächste Artikel berichtet über eine Giftmüllentsorgung aus Indien nach Deutschland. Die genaue Lage des deutschen Endlagers ist geheim. Deutschland erhält von Indien in Rupien den Gegenwert von 3,6 Millionen €.

Früher hat Deutschland seinen Müll in der Dritten Welt und in der DDR entsorgt und dafür eine Kleinigkeit bezahlt. Heute übernehmen wir den Giftmüll aus der ehemaligen Dritten Welt. Ist Deutschland ein Land der Dritten Welt geworden? Haben wir die Stellung der Inder dank unserer Energiewende, Wirtschaftspolitik und Demokratieabbau übernommen? Wird die ehemalige Dritte Welt uns bald mit Hightech versorgen und uns mit Nahrungsmitteln auf Basis Grüner Gentechnik vor dem Hungertod retten, und wir im Gegenzug mit handgefertigten Textilien bezahlen?

Der schöne und nachhaltige dritte Artikel beschreibt, wie die Evangelische Gemeinschaft in Deutschland die Wirtschaft sieht. Präses Schneider fordert ein Umdenken. Ein Mitstreiter sagt:

Es endet ein Ära, die mit der Hoffnung auf Wachstum Probleme gelöst hat. Weder Sparen über alles, noch eine Politik des traditionellen Wachstums können helfen.

Diese Worte stimmen mich froh. Sparen ist uncool. Kein Spaziergang durch Düren, der nicht zum Shopping verkommt. Nicht alles, was ich kaufe ist überflüssig!

Wenn Wirtschaftswachstum nicht hilft, müssen wir alle weniger arbeiten – bei gleichem Gehalt!

Und nun schließt sich der Kreis: Ich bin gespannt auf die Antwort des Präses Schneider, wozu wir das gottlose Pumpspeicherkraftwerk von Trianel am Rursee brauchen, da Wachstum keine Probleme löst. Hoffentlich knickt der Präses nicht vor den Grünen ein, die sich an Gottes Stelle hieven und SEINE Schöpfung zertrampeln wollen.

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