Berliner U-Bahn-Schläger bleiben auf freiem Fuß

http://www.focus.de/panorama/welt/opfer-vor-auto-gejagt-bewaehrungsstrafen-fuer-berliner-u-bahn-schlaeger_aid_729702.html

Zwei Schläger, Ali und Baris, haben in Berlin den 23-jährigen Giuseppe Marcone angegriffen, der daraufhin auf eine mehrspurige Straße flüchtete. Dort wurde der 23-Jährige von einem Auto erfasst und getötet.

Der Vorsitzende Richter Ralf Ehestädt sprach von einer Kurzschlussreaktion des Opfers. „Es war eine Flucht Hals über Kopf. Wenn er etwas langsamer gelaufen wäre, wäre es nicht passiert.“

Logisch, nicht juristisch, könnte man dagegen argumentieren, dass wenn Giuseppe Marcone nicht angegriffen worden wäre, er auch nicht unüberlegt schnell gelaufen wäre. Doch hier geht es nicht darum, das Urteil eines unabhängigen Richters zu kritisieren.

Giuseppe Marcone war kein Jude, sondern Italiener. Sein ungesühnter Tod zeigt, dass in Europa nicht alleine Juden strafmindernd getötet werden dürfen. Dass nicht nur Juden an dem, was ihnen angetan wird, mitschuldig sind.

Doch im Gegensatz zu Juden, kann man Italienern nicht guten Gewissens raten, Deutschland zu verlassen. Alis und Barisse gibt es auch in Italien.

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6 Antworten zu Berliner U-Bahn-Schläger bleiben auf freiem Fuß

  1. Brandenburg schreibt:

    Äh, wo können Juden straffrei getötet werden…???

    • Bernd Dahlenburg schreibt:

      @Brandenburg

      Für ein dämliches „Äh“ reichts gerade noch, oder?

      Denken Sie sich mal an die arabisch-islamische Hemisphäre. Vielleicht kommen Sie dann auf den Trichter.

    • anti3anti schreibt:

      Strafmindernd, nicht straffrei. Im Gegensatz zum angelsächsischem Recht, wiegt im europäischen Festland-Recht die Absicht mehr als die Tat selbst. Ein durch schlechte Umstände gewordener Antisemit, der Juden tötet, erfährt in Deutschland und Frankreich eher Milde als ein Mörder an ein Mitglied einer größeren Volksgruppe. Ähnlich milde werden „Ehrenmorde“ beurteilt.

      • Brandenburg schreibt:

        Sind denn hier nur Geisteskranke versammelt?
        Wenn die Absicht schwerer wöge als die Tat selbst, dann hätten die Türken ja wohl lebenslang hinter Gitter verschwinden müssen,
        Und was ist denn ein „durch schlechte Umstände gewordener Antisemit“, außer grottenschlechtes Deutsch?

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