Zweitmeinung – Eine wahre Geschichte

Nicht nur für Strahlentherapeuten und Onkologen, doch vor allem.

Alte Strahlentherapeuten erinnern sich mit feuchten Augen an die Zeiten, an denen alle Patienten unter bösartigen Tumoren litten. Ein DCIS (Tumorvorstufe) der Mamma war eine ausgiebig zu erörternde Seltenheit, denn Screening war (glücklicherweise) unbekannt. Zuweilen tauchte ein 90jähriger Basaliomträger im Wartezimmer auf!

Die onkologische Behandlung gutartiger Befindlichkeiten, wie Fersensporn, wurde dem unbedarften Anfänger überlassen. Selbst in der Facharztprüfung waren Fragen über die strahlentherapeutische Entzündungsbehandlung gutartiger Veränderungen verpönt.

Die Zeiten ändern sich. Die Röntgenreizbestrahlung kennt ihre Lobby und wird gut vergütet, die Patientenzahlen steigen. Außerhalb von Universitätskliniken tummeln sich die Gutartigen zwischen den echten Patienten wie Scheinverdünner. Gar manche Niederlassung hat sich darauf spezialisiert. Und die Orthopäden liefern, wenn sie am Ende ihres Medizinerlateins sind.

Und nun zur wahren Geschichte:
Ein Fersensporngeplagter hat sich zur Einholung einer Zweitmeinung vorgestellt …

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