Wenn sich Atheisten irren, ist Gott noch lange nicht bewiesen

Westlich geprägte Atheisten beziehen ihre Daseinsberechtigung aus dem Gegensatz zu den Religionen, die sie in ihren heimatlichen zivilisierten  und industrialisierten Staaten Westeuropas und Nordamerikas kennen. Es sind monotheistische  Religionen, die unter „abrahamitisch“ subsumiert werden. Diese Atheisten behaupten,  dass es keinen Gott gibt, der in die Geschehnisse innerhalb unseres Universums eingreifen kann.

Monotheisten glauben, dass es EINEN Gott gibt, der in die Geschehnisse innerhalb unseres Universums eingreifen kann und eingreift.

Die Atheisten gehen davon aus, dass es in unserer Welt nur mit rechten Dingen zugeht. Im  gesamten Universum herrschen immer und überall die gleichen Naturgesetze. Warum  es diese Naturgesetze gibt, ist Thema hochgeistiger Dispute, die atheistische, theistische und monotheistische Philosophen mit- und untereinander führen, die an Blinde-Kuh-Spielen erinnern.

Die Naturgesetze, die überall gelten, verhindern das Übernatürliche, so die Atheisten. Alle und alles gehorchen den Naturgesetzen. Somit gibt es keine Kobolde und keine Hexen, keine Götter und keine Teufel, die über den Naturgesetzen stehen.

Es reicht die Astronomie zu streifen, um zu erkennen, dass das atheistische Postulat wissenschaftliche Erkenntnisse ausklammert. Im Universum herrschen nicht allzeit die selben Naturgesetze. „Kurz“ nach dem Urknall herrschten andere Naturgesetze als heute und die Naturgesetze der Zukunft werden sich ebenfalls von den uns gewohnten unterscheiden. Schlimmer: Sogar im jetzigen Universum, was jetzig  auch immer sein mag, herrschen an verschiedenen Orten verschiedene Naturgesetze. Ein bekanntes Beispiel sind die Schwarzen Löcher, die Wissenschaftler als Singularitäten ansehen, in denen Zeit und Raum nicht unseren Gewohnheiten entsprechen.

Damit die Gesetze des Universums überall gelten, haben Astronomen Hilfsannahmen konstruiert. Es sind Materien und Energien, die bisher nicht erfassbar und schon gar nicht beweisbar sind, und die mit dem Attribut „schwarz“ belegt werden. Mit Hilfe riesiger und kostspieliger Apparaturen wollen Astrophysiker in der Schweiz nachweisen, dass es schwarze Materie gibt, die notwendig existiert, um das Universum zu erklären, ja, damit es das Universum gibt. Was die postulierte, nicht fassbare schwarze Energie betrifft, fehlt den Wissenschaftlern jegliche Vorstellung, wie sie verifiziert werden soll.

Es gehört zum Wesen der Naturwissenschaft, dass neue Erkenntnisse weniger alte Fragen beantworten als mehr neue Fragen stellen.

Um den Glauben an die allgemeine Gültigkeit der Naturgesetze zu erhalten, sind Annahmen notwendig, die die Naturgesetze weniger stützen, eher stürzen. Derzeit gelingt es uns Menschen nicht, die Allgemeingültigkeit der Naturgesetze zu beweisen. Ich behaupte keck, dass es dem Menschen niemals gelingen wird.

Warum? Weil die Naturgesetze nicht allgemeingültig sind. Gegenbeweis?

Unsere Kenntnis der Welt schließt nicht aus, dass Gott existiert, der in die Geschehnisse der Welt eingreift.

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